UWE JOHNSON 

FESTIVALWOCHE

28. SEPTEMBER - 4. Oktober 2020

STADTRAUM LEIPZIG

Am 3. Oktober 2020 jährt sich die deutsche Wiedervereinigung zum dreißigsten Mal. Jahrzehnte nach dem Ende der Teilung scheinen die biografischen Unterschiede noch immer, oder immer mehr, eine Rolle zu spielen. Die rasante, fast schockhafte Einführung der westlichen Ordnung in der ehemaligen DDR hat nach anfänglicher Euphorie unklare Identitäten hinterlassen.

 

Das Leipziger kollektiv WEGWOHIN beschreibt mit dem Festival EINE REISE WEGWOHIN eine Suche, die Leipzigs DNA als Stadt der friedlichen Revolution neu beleuchtet. Unterschiedliche künstlerische Formate – eine gemeinsame Reise im gesamten Stadtraum und in die eigene Biographie. Ausgangspunkt sind die Texte Uwe Johnsons, dem „Dichter beider Deutschland.“

Verlorenes Land, verlorene Heimat und verlorene Identität – die unüberwindbare Entfremdung steht im Zentrum von Uwe Johnsons Schreiben und ist Anfang der REISE WEGWOHIN. Eine Suche nach verlorener Zeugenschaft im eigenen Denken und Leben, die den Graben der Teilung überwinden will. Deutsch-deutsche Geschichten voller Brüche werden in den Arbeiten der Festivalwoche gesammelt und neu geordnet: Denn ES IST EINE WELT GEGEN DIE WELT ZU HALTEN, wie Johnson uns leitmotivisch vorhält. 

 

Eine Festivalwoche von kollektiv WEGWOHIN in Kooperation mit Stadt- und Kulturinstitutionen Leipzigs: Stadtarchiv, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Deutsches Literaturinstitut Leipzig, Literaturhaus Leipzig.

LESUNG

FUER ZWECKE DER BRUTALEN VERSTAENDIGUNG

 

 

 

 

Copyright © Fotos (v.l.o.n.r.u.): Mirjam Knickriem  Matthias Scheuer I Simone Rethel I Privat I Silvia Medina I Xenia Hausner  Joachim Gern I Peter Hartwig I Ela Angerer I Florian Rossmanith | Privat Jeanne Degraa | Alexander Heil

Screening-Lesung mit Nina Gummich, Nicole Heesters, Jutta Hoffmann, Ruth Reinecke, Angelika Waller, Matthias Brandt, Charly Hübner, André Kaczmarczyk, Ulrich Matthes, Udo Samel, Peter Simonischek, Michael Wächter & Gabriela Maria Schmeide

 Haus des Buches – Literaturhaus Leipzig , 4. Oktober   19.30 Uhr 

 

Konzept/Fassung/Ausführung: Nathalie Eckstein, Annett Hardegen, Maik Priebe

Schnitt & Soundediting: Daniel Wolff

 

 

Uwe Johnson stand in reger Korrespondenz mit bedeutenden Denker:innen und Literat:innen seiner Zeit. Er nutzte den Austausch mit zum Beispiel Hannah Arendt, Siegfried Unseld, Max Frisch und Anna und Günter Grass, um sein Bild von der von ihm verlassenen DDR zu schärfen und die neue Heimat klarer zu definieren. Ein Schreiben gegen das Vergessenwerden, fernab der Heimat. 

 

Die Live-Lesung dieser literarischen Kleinode kann durch die Folgen der Corona-Pandemie nicht wie geplant live stattfinden. Ein einzigartiges Ensemble hat sich deshalb bereit erklärt, ausgewählte Briefe als Videobotschaften zur Verfügung zu stellen. Die Lesung wird zum Abschluss des Festivals als exklusives Screening im Haus des Buches zu sehen sein. 

Ein großer Dank an alle Beteiligten.

 

 

VERSUCH  EINEN  AUTOR ZU  FINDEN

THEATER

Theaterparcours mit Studierenden des Schauspielinstitutes „Hans Otto“ der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig

 

 Stadtarchiv Leipzig 1.-3. Oktober 

(Dauer ca. 80 min)

 

Std1.OKT | 18.30  PREMIERE  + 20.30 Uhr
2. OKT | 18.00 + 20.00 Uhr
3. OKT | 14.00 + 16.00 + 18.00 + 20.00 Uhr

 

 

Hatte die Stasi ihre Finger im Spiel?

 

Die "Mutmassungen über Jakob" und dessen Todesursache werden in einem Theaterparcours erforscht. Denn: "Jakob ist immer quer über die Gleise gegangen."  Ein Heizkörper aus "Jahrestage" spielt eine wichtige Rolle. Marie Cresspahl wird verhört.  All das "Versuche eine Mentalität zu erklären".

 

In drei unterschiedlich inszenierten Welten, die das gesamte Stadtarchiv durchziehen, erleben die Zuschauer:innen Uwe Johnsons Prosa als Theater, Audio und Video. Bruchstückhaft und mehrdimensional, mit unterschiedlichen Perspektiven auf die DDR und die BRD.

 

Das Stadtarchiv im kürzlich sanierten und Oktober 2019 wiedereröffneten ehemaligen Sowjetischen Pavillon auf der Alten Messe dient als Kulisse und Entdeckungsort. Hier vereinigen sich Stadtgeschichte und zukünftiges Stadtgedächtnis. Dieser geschichtsträchtige Ort ist idealer Ausgangspunkt, um dem „Archivar“ Johnson neu zu begegnen. 

Es spielen: Paula Dieckmann, Mia Dressler, Leonie Hämer, Annemarie Hörold, Stella Köb, Kaya Loewe, Mina Pecik,  Paula Vogel, Franz Blumstock, Luca Bock, Jacob Eckstein, Jakob Fließ, Matthis Heinrich, Moritz Klaus, Jannis Roth, Jakob Schleert, Rico Strempel (Studierende des Schauspiel-institutes „Hans Otto“ der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig)

 

Leitung: Maik Priebe | Ausstattung: Susanne Maier-Staufen | Dramaturgie: Annett Hardegen

Künstlerische Mitarbeit & Dramaturgie: Nathalie Eckstein | Produktionsleitung: Kristina Patzelt

Regieassistenz:  Knut Spangenberg | Ausstattungsassistenz: Hanna Loose | Produktionsassistenz: Hannah Bickhoff Technik: Holm Querner (HMT Leipzig)

 

 

DIE PERSONEN SIND ERFUNDEN

 

 

    Innenstadt 29. September – 4. Oktober  10 -18 Uhr 

(Dauer ca. 70 min)

 

Ausleihe jederzeit zwischen 10-16.45 Uhr an unserer Festivalzentrale am Naschmarkt/Grimmaische Straße möglich. Eigene Kopfhörer können gern zum Hörspaziergang mitgebracht werden.

Kompatibel ist jeder 3,5 mm Klinkenstecker.

 

Regie: Diana Wesser 
Dramaturgische Beratung: Nathalie Eckstein

Vertonung: Marco De Haunt

 

 

Die Erfahrungen von Fremdheit, von Differenz und dem Verlust der inneren Heimat, die mit der deutschen Teilung einhergingen, erfüllt alle Werke Johnsons: „Die Personen sind erfunden. Die Ereignisse beziehen sich nicht auf ähnliche sondern auf die Grenze: den Unterschied: die Entfernung und den Versuch, sie zu beschreiben.“ (Johnson: Das dritte Buch über Achim)

30 Jahre nach der Wiedervereinigung scheint diese Differenz äußerlich nahezu verschwunden. Im Stadtbild Leipzigs ist sie heute kaum noch wahrnehmbar. Wie war das aber im Jahr 1990, als für einen kurzen Moment zwei Realitäten, zwei Systeme, zwei Länder zur selben Zeit am selben Ort existierten und aufeinanderprallten? Als in einer irrwitzigen Geschwindigkeit aus zwei Ländern eines gemacht wurde? Ist es nicht gerade diese Schwellensituation, die Johnsons Gedanken über die Entfernung der beiden Deutschland eindrücklich erfahrbar machte? Und sind die Geschichten, die vor 30 Jahren passiert sind, auch wirklich geschehen, weil sie immer wieder Erstaunen hervorbringen bei denen, die diese nicht erlebt haben? 

 

Ausgehend von Johnsons Roman "Das dritte Buch über Achim" begibt sich der Hörspaziergang auf Spurensuche und lädt ein zu einer Zeitreise durch die Leipziger Innenstadt. Johnsons Texte werden begleitet, ergänzt und kommentiert durch Berichte und Interviews der Zeitzeug:innen, darunter auch Stimmen, die sich auf unseren Aufruf hin gemeldet haben. Sie erzählen von ihren Erlebnissen, von den Ein - und Umbrüchen im Jahr 1990.

 

HÖRSPAZIERGANG

Uwe Johnson gelesen von:

Wolf-Dietrich Rammler

Foto: Andreas H Birkigt

 

 

IMPULS

WO ICH HER BIN

GIBT ES NICHT

MEHR | online

Impulsgespräch mit Dr. Uta Bretschneider,

Prof. Dr. Wolfgang Engler, Prof. Dr. Steffen Mau. 

 Hier online zu sehen ab 28. September 

 Im Radio auf MDR KULTUR am 2. Oktober, 18 Uhr 

 

 

Schon kurz nach dem Erscheinen seines Debütromans „Mutmassungen über Jakob“ ehrte die Literaturkritik Uwe Johnson mit dem Titel „Dichter beider Deutschland". Johnson selbst lehnte diese Festlegung ab: „Damit können sie mir gestohlen bleiben", so der Schriftsteller wörtlich. Und doch trifft die Bezeichnung durchaus zu. Denn die deutsche Teilung und das, was die politischen Umstände mit den Menschen machen, sind zentrale Motive seines Werks.

Wo aber stehen wir heute? Wie hat sich die Transformation zweier Gesellschaften in eine entwickelt? Welche Perspektiven eröffnet gerade das Trauma einer (überwundenen) Teilung? 

„Lieber Uwe!“ - die Studierenden des Deutschen Literaturinstitutes Leipzig – Natalja Althauser, Wibke Charlotte Gneuß und Jascha Riesselmann - haben Briefe an Uwe Johnson geschrieben. Die Briefe sind dem Impulsgespräch nachgestellt. 

 

Es diskutieren: 

Dr. Uta Bretschneider (Foto: Axel Thünker)

Uta Bretschneider leitet das Zeitgeschichtliche Forum der Stadt Leipzig und promovierte zu Flüchtlingen und Vertriebenen als Neubauern in der LPG.

Prof. Dr. Wolfgang Engler (Foto: privat)

Englers soziologische Studien über die Ostdeutschen gehören zu den wichtigsten Untersuchungen der Vor- und Nachwendezeit.

 

Prof. Dr. Steffen Mau (Foto: Marten Körner)

Mit „Lütten Klein“ hat Steffen Mau eine viel diskutierte Studie über „Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“ vorgelegt.

 
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Uwe Johnson

Foto © Heinz Lehmbäcker  

 Geboren am 20. Juli 1934 in Cammin, Pommern, gestorben  vermutlich in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar 1984    in Sheerness on Sea, England 

UWE JOHNSON, geboren 1934 in Cammin / Pommern floh mit seiner Mutter und seiner Schwester 1945 nach Mecklenburg; sein Vater wurde von der Roten Armee interniert. Er studierte von 1952-1956 in Rostock und Leipzig Germanistik unter anderem bei Hans Mayer und schrieb während des Studiums seinen ersten Roman Ingrid Barbendererde, der zunächst in der DDR und bei Suhrkamp abgelehnt und erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Als seine Mutter 1956 nach West-Berlin floh, blieb er zunächst in der DDR, zog 1959 aber ebenfalls nach West-Berlin. Im selben Jahr erschien sein erster veröffentlichter Roman Mutmassungen über Jakob, für den er 1960 den Fontane-Preis erhielt. Der zweite, Das dritte Buch über Achim, folgte im Jahr darauf. Nach einem Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom und den Veröffentlichungen von Karsch und andere Prosa (1964) und Zwei Ansichten (1965) lebte Johnson von 1966-1968 in New York, zunächst als Schulbuchlektor, dann durch den Verlag finanziert.

Die erste „Lieferung“ seines Hauptwerkes Jahrestage erschien 1970, die Teile zwei und drei folgten 1971 und 1973. Mit dem Büchner-Preis war Johnson 1971 ausgezeichnet worden. 1974 zog Uwe Johnson nach Sheerness-on-Sea auf der Themseinsel Sheppey. 1979 hatte er eine Poetikprofessur an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main inne, die Vorlesungen erschienen im folgenden Jahr unter dem Titel Begleitumstände. Der letzte Teil der Jahrestage konnte infolge einer schweren Schreibblockade erst 1983 erscheinen. Er starb 1984 in Sheerness-on-Sea.

 

Johnsons Werk lässt uns das Verhältnis zwischen Ost und West verstehen und dient als Brücke zwischen Vergangenheit, Wiedervereinigung und Heute. 

 

PROGRAMM

TICKETSERVICE UND WEITERE DETAILS

28. SEP

MONTAG

 WO ICH HER BIN GIBT ES NICHT MEHR :: Impulsdiskussion 

Ab 28.9. online hier.

29. SEP

DIENSTAG

10 – 18.00 Uhr  DIE PERSONEN SIND ERFUNDEN :: Hörspaziergang / Festivalzentrum

30. SEP

MITTWOCH

10 – 18.00 Uhr  DIE PERSONEN SIND ERFUNDEN :: Hörspaziergang / Festivalzentrum

01. OKT

DONNERSTAG

02. OKT

FREITAG

10 – 18.00 Uhr  DIE PERSONEN SIND ERFUNDEN :: Hörspaziergang / Festivalzentrum

03. OKT

SAMSTAG

10 – 18.00 Uhr  DIE PERSONEN SIND ERFUNDEN :: Hörspaziergang / Festivalzentrum

VERSUCH EINEN AUTOR ZU FINDEN :: Theaterparcours / Stadtarchiv

04. OKT

SONNTAG

10 – 18.00 Uhr  DIE PERSONEN SIND ERFUNDEN :: Hörspaziergang / Festivalzentrum

 
 

KOLLEKTIV

Das kollektiv WEGWOHIN wurde durch die beiden Leipziger Theaterschaffenden Maik Priebe und Kristina Patzelt gegründet. Flankiert von der Dramaturgin Annett Hardegen (Berlin), der Bühnen- und Kostümbildnerin Susanne Maier-Staufen (Mainz) und der Autorin und Philosophin Nathalie Eckstein (Leipzig) sollen künftig Projekte entstehen, die sich u.a. mit ostdeutscher Identität und den Transformationsprozessen der Nachwendezeit in unterschiedlichen künstlerischen Formaten beschäftigen.    

Maik Priebe geboren in Schwerin / Mecklenburg (DDR), Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, prägende Begegnungen u.a. mit Martin Meltke, Peter Zadek, Christoph Marthaler, Inszenierungen u.a. am Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Kassel, Deutsches Nationaltheater Weimar, Deutsches Theater Göttingen, Günther-Rühle-Preis für seine Diplom-Inszenierung „Sallinger“ von Bernard Marie Koltés, Kurt-Hübner-Preis für Nachwuchsregisseure der Akademie Darstellender Künste für „Osbornes Blick zurück im Zorn“ am Staatstheater Kassel, Nominierung „Inszenierung des Jahres“ der Kritikerumfrage der Deutschen Bühne für  die Weimarer Inszenierung „Kaspar Häuser Meer" von Felicia Zeller.

 

 

Kristina Patzelt geboren in Greifswald (DDR), Studium der Indologie, Politikwissenschaft und Religionswissenschaft an der Universität Leipzig, seit 2009 freiberufliche Produktionsleiterin und dramaturgische Beratung. Kontinuierliche Zusammenarbeit u.a. mit Wolfgang Krause Zwieback und Corinna Harfouch, Maik Priebe, TheaterschaffT / Konsortium Luft und Tiefe, ciacconna clox, Theater Titanick. Tätig für die Schaubühne Lindenfels und Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

 

 

Susanne Maier-Staufen geboren in Freiburg, studierte Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, freiberufliche Arbeiten als Ausstatterin im Bereich Schauspiel und Musiktheater u.a. Residenztheater München, Staatstheater Saarbrücken und Staatstheater Stuttgart, 2000-2006 Ausstattungsleiterin und Mitglied der künstlerischen Leitung Schauspielhaus Graz, 2006-2010 Ausstattungsleiterin und Mitglied der künstlerischen Leitung Staatstheater Mainz, seit 2010 freiberuflich u.a. Staatstheater Nürnberg, Deutsches Theater Göttingen, Staatstheater Kassel, Mitgründerin und Vorstandsvorsitzende des interdisziplinären Vereins „LyrikLabor“ in Mainz, Dozentin für Szenischen Raum und Zeichenkunst

 

 

Nathalie Eckstein geboren in Wuppertal, studierte  Philosophie und Germanistik, vergleichende Literatur- & Kulturwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, seit 2019 Lektorin beim Theaterverlag JUSSENHOVEN & FISCHER, seit 2016 Regieassistentin u.a. Schauspiel Dortmund, Schauspiel der Wuppertaler Bühnen, Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Stadttheater Fürth. Ab September 2020 Studium „Literarisches Schreiben“ am Deutschen Literaturinstitut Leipzig

 

 

Annett Hardegen geboren in der DDR, studierte Theaterwissenschaft/Philosophie und Kunst-geschichte an der FU-Berlin, seit 2003 freischaffende Dramaturgin und Produzentin, kontinuierliche Zusammenarbeit mit Dirk Cieslak, Boris Nikitin, Julia*n Meding, Lee Méir, Roni Katz, Andreas Liebmann, Deufert&Plischke. Als Dramaturgin und Produzentin arbeitet sie für sophiensaele Berlin, Hau Berlin, Ballhaus Ost, FFT-Düsseldorf, Theaterhaus Jena, Theater Junge Generation in Dresden, Centraltheater Leipzig, Nationaltheater Weimar, Junges DT, Berlin Biennale, die Ruhr Triennale, Kaserne Basel und Gessnerallee Zürich, Wiener Festwochen. Sie ist Mitgründerin und künstlerische Leiterin von VIERTE WELT, einer freien Plattform für Performance, Politik und Diskurs

 

Diana Wesser (Gast) studierte Illustration & Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), Meisterschülerabschluss HGB, Schwerpunkt partizipatorische Projekte – künstlerische Expeditionen, Nachbarschaftsprojekte, performative Mappings, Spaziergänge, Audiowalks – im öffentlichen Raum, 2007-2009 Leitungsteam ‚Werkstattmacher’, LOFFT Leipzig, 2009-2010 Mitglied der künstlerischen Leitung ‚play! LEIPZIG – Bewegung im Stadtraum’, seit 2014 Künstlerische Leitung ‚Leipziger Stadtteilexpeditionen’ (Walking Visionaries Awards – Jury Prize bei der internationalen Konferenz Walk21 Vienna 2015), Präsentation der Arbeiten u.a.   im Museum Weißenfels, Stadttheater Bremerhaven, Centraltheater Leipzig, Aarhus Theater, Theater Basel, CerModern – Contemporary Arts Museum, Ankara, MNAC – National Museum of contemporary art in Bukarest, Metropolis Biennale Kopenhagen, Murray Edwards College, Cambridge (UK), part3 & Stiftung Zollverein, Essen, Britto Arts Trust, Dhaka

 

Swantje Nölke (Gast) studierte Deutsche Literaturwissenschaft, Politische Wissenschaften und Deutsch als Fremdsprache an der Leibniz Universität Hannover, Tätigkeiten als freie Theaterpädagogin und Lehrbeauftragte für Darstellendes Spiel, Dramaturgin, Pressereferentin und Produktionsleiterin, u. a. am Schauspiel Leipzig, am Volkstheater Rostock, am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, bei den internationalen Festivals Theaterformen und TANZtheater INTERNATIONAL und dem Teatro da Universidade de São Paulo, zurzeit ist sie als Projektkoordinatorin des interkulturellen Theaterprojekts Storybo[a]rder am KulturKino zwenkau engagiert.

 

KONTAKT

 FESTIVALTEAM 

MAIK
PRIEBE

KRISTINA PATZELT

SUSANNE MAIER-STAUFEN

Künstlerische Gesamtleitung

& Regie

ANNETT

HARDEGEN

Dramaturgie

Künstlerische Gesamtleitung & Produktionsleitung

NATHALIE ECKSTEIN

Künstlerische Mitarbeit & Lektorat

 

Ausstattung & ästhetische Konzeption

DIANA

WESSER

Audioperformance

SWANTJE

NÖLKE

Vermittlung

 PRESSEKONTAKT 

AXEL

KUNZ

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

kontakt@wegwohinfestival.de

+49 179 323 3 718

Webdesign & grafische Umsetzung 

Eine Produktion von kollektiv WEGWOHIN in Kooperation mit Stadtarchiv Leipzig, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, Literaturhaus Leipzig.

Gefördert aus dem Förderprogramm »Revolution und Demokratie« und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Zudem gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt und mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

In Kooperation mit:

Gefördert von:

Mit freundlicher Unterstützung von:

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© 2020 WEGWOHIN FESTIVAL